Englischkurs

Ich habe jetzt lange nichts mehr geschrieben, da ich ziemlich viele private und schulische Sachen zu erledigen hatte. Aber jetzt muss ich doch noch einmal etwas schreiben 😀

Ich hatte vor einigen Tage eine kleine Diskussion in meinem Englischkurs. Leider bin ich nicht ziemlich gut in Englisch, allerdings konnte ich doch halbwegs meine Meinung verteidigen.

Es ging mal wieder -wie so oft- um das Thema „Internet“. Ich sollte ein Präsentation halten über das Internet und das Verhältnis zum menschlichen Leben. Dabei bin ich auch auf die Vorteile eingegangen, die das Internet im Bezug auf alternative, unabhängige Medien hat. Kurz gesagt: Ich habe mich positiv zu unabhängigen Autoren und Journalisten im Internet geäußert. Da ich bereits wusste welches Gegenargument kommen wird („Die Quellen im Internet seien unzuverlässig“), habe ich mich darauf vorbereitet und gesagt, dass offizielle Medien nicht unbedingt vertrauenswürdiger seien als die Quellen im Internet. So.

Ich glaube die meisten können sich denken, was für ein Shitstorm ausgebrochen ist. Naja. Das war auch irgendwie die erhoffte Reaktion. Allerdings kamen mir nur so unbegründetet Sätze entgegen wie:

„Wie kannst du so etwas sagen. Das sind doch offizielle Medien. Die berichten doch objektiv“

„Ich kann mir das nicht vorstellen. Das kann nicht anders sein. Die Nachrichten bei ARD und ZDF sind richtig“

Übrigens, mein Lehrer glaubt, dass ich hinter dem Mond leben würde. -_- Ich wollte mal eure Meinung dazu hören und diesen Beitrag als Diskussionsgrundlage benutzen. Alle Meinungen sind willkommen! Also rann an die Tastaturen und Smartphone-Displays!

Angst vs Internet 

Ich bin gerade über einen kleinen Beitrag gestoßen, der mich zum Nachdenken angeregt hat:

Angst regiert die Welt – http://wp.me/p4zBfs-NE

Kernaussage des Beitrags: Angst vor Isolation beherrscht die Welt und das Handeln der Menschen.

Im Grunde unterstütze ich die Aussage, die hier getätigt wurde. Allerdings habe ich mir -ehrlich gesagt- auch nicht mehr so viele Gedanken über die Aussage gemacht, wie über die Folgen dieser Tatsache in Verbindung mit dem Internet.

Ich denke, dass gerade die heutige teilweise anonyme Identität im Internet zur Umgehung dieser Angst führt. Schließlich kann ich nun meine Meinung unabhängig von meiner realen Person teilen und muss nicht mit sozialer Ausgrenzung oder Ähnlichem rechnen.

Falls ich auf Gleichgesinnte treffe würde, wäre ich nun sogar in der Lage die Maske der virtuellen Identität abzulegen, da ich nun einen Kreis an Personen kennen würde, von dem ich nicht mehr isoliert sein würde.

Dieses treffen wäre natürich auch in der „realen Welt“ möglich, allerdings glaube ich, dass das mit mehr Probleme verbunden ist(besonders soziale Probleme).

Gefährlich wird diese Freiheit allerdings da, wo die Meinungen aggressiv werden und mit Hass gefüllt sind; wo die Meinungen ungerechtfertigte, brutale Handlungen zur Folge haben. Denn auch diese Meinungen haben eine Plattform, um sich zu verbreiten.

Ich merke gerade, dass ich auf das Problem der Meinungsfreiheit eingehe und zu weit abschweife. 

Im Grunde will ich sage, dass die Angst vor Isolation im Internet umgangen werden kann. Die Meinungsfreiheit -sofern  sie existiert 😆- wird gestärkt. Und ob das nun positiv und negativ betrachtet werden sollte, ist glaube ich ein Frage von konkreten Fällen.

Danke fürs Lesen und ich würde mich sehr über lehrreiche Kommentare freuen.

Fange wir an…

Gegen das Gegenargument, für die Philosophie

Diskutiert man mit jemandem über ethische und moralische Themen, während man dabei gewisse Prinzipien darlegt, erhält man oft als Reaktion: „Das sind doch nur Theorien: So ein Zeugs für Leute, die zu viel Zeit haben! Die Menschen und die Welt sind böse, deswegen können wir nicht alle Menschen gleich behandeln und euer Glaube an Frieden ist naiv.“

Zunächst möchte ich erwähnen, dass dieser Einwand sehr berechtigt ist. Die Theorie wird in den meisten Fällen von der Praxis abweichen, doch gibt es mehrere Gründe, warum man eben trotzdem an solchen Prinzipien festhalten sollte. Dazu sollte noch gesagt werden, dass ethische Prinzipien meistens nicht einen Zustand darstellen, der momentan existiert. Viel mehr gehen sie auf einen „Soll“-Zustand ein. Einen Zustand, den wir anstreben sollten.

Als erstes ist es – glaube ich- wichtig immer an gewissen Ideen, Idealen oder auch Visionen festzuhalten. Ergeben wir uns nämlich vollkommen der Realität, handeln schlecht, weil die Welt schlecht ist, etc., dann kommen wir irgendwann an einen Punkt des totalen Stillstandes. Dies liegt daran, dass in solch einem Fall die Menschen keine Veränderung(Besserung) anstreben-„Schließlich brauch ich die Welt ja nicht gut zu machen, wenn sie schlecht ist.“

Da wären wir auch schon beim zweiten Punkt: Wenn man sagt, dass man Schlechtes tun darf, weil die Welt schlecht ist, so rechtfertigt man jegliche Form von Handlungen, die jemand anderem schadet. Schließlich könnte auch hier wiederum jeder sagen, dass die Welt schlecht ist, also darf ich schlechtes tun. Ich glaube, dass zumindest jene, denen Schlechtes angetan wird, damit nicht einverstanden wären.

Natürlich denke ich, dass gewisse Taten sein müssen, die sich auch in gewissen Maßen schlecht auf Menschen auswirken, doch allgemein zusagen, dass eine schlechte Tat gerechtfertigt ist, weil die Welt schlecht ist,  ist in diesem Fall zu allgemein ausgedrückt und aus meiner Sicht kein gültiges Argument.

 

Ich kann als halbwegs vernünftige Personen diesen Text nicht als Wahrheit bezeichnen, schließlich liegt die Wahrheit im Auge des Betrachters. Deshalb würde ich mich über konstruktive Kommentare freuen, um aus meinen Fehlern lernen zu können und so der tatsächlichen Wahrheit vielleicht einen kleinen Schritt näher zu kommen. ^^

Danke

Mit freundlichen Grüßen

Weltfremder